Um
neue Leute kennenzulernen, meldet man sich am besten einem Kennenlernportal wie z.B.
an. Die Chance ist groß, daß man dort auf Menschen trifft, die ebenfalls am Kennenlernen interessiert sind. Und das ist ein großer Vorteil gegenüber der Selbst-Bloßstellung der man sich aussetzt, wenn man jemanden auf der Straße oder sonstwo in der Öffentlichkeit anspricht. Schön und gut, Du kannst auch in irgendwelche Vereine gehen oder Dich durch diverse Discos tanzen.
Im Grunde lechzen die Leute dort nach neuen Bekanntschaften. Das Problem ist nur das Drumherum. Vereine sind quasi die Brutstätte des neue-Leute-kennenlernen-Gedankens. Wahrscheinlich gehen 99% aller Vereinsgänger in den Verein, um neue Leute kennenzulernen. Und sobald sie rausgefunden haben, wieviele Leute in den Verein gehen - und wieviel Energie es kosten würde, diese für private Treffen zu ativieren,... Ende. Es ist schlicht die scheinbar unlösbare Herausforderung, jemanden herauszupicken und die Beziehung zu diesem jemand in eine dauerhafte Freundschaft zu konvertieren. Abgesehen mal davon, daß es auch nicht gerade ein Zuckerschlecken ist, die Spreu vom Weizen zu trennen, also die vorzufiltern, die der eigenen Kommunikationswelt am ähnlichsten sind. Im Club sieht es nicht gerade besser aus - sind die Menschen dort so nah und doch so fern.
Bei Internetplattformen wie
gibt es diese ganzen Probleme nicht. Du registrierst Dich, füllst Dein Profil mit Deinem - beispielsweise mithilfe eines
Canon Auslösers erzeugten - Foto aus und findest Dir gleich Gesinnte nach Deinen Suchprioritäten. Wenn es zum Kontakt kommt, hast Du einen Ansprechpartner und nicht Dutzende wie im Verein oder im Club. Und - riesengroßer Pluspunkt - der erste Eindruck reduziert sich auf Worte in einem Post oder einer Mail und hat nichts gemein mit den Dutzenden von Kriterien nach denen man auf freier Wildbahn kategorisiert wird. Sicherlich macht eine Bekanntschaft erst im sich Treffen richtig Sinn. Aber wozu sich in der ersten Minute schon von irgendwelchen Details ablenken lassen.